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Bauzeichner – Ingenieurbau

Berufsbild

Die Bauzeichner-Ingenieurbau erstellen selbstständig auf Grundlage der Planung von Architekten und Fachfirmen, der geschriebenen statischen Berechnung und unter Zuhilfenahme der entsprechenden DIN- und EU-Normen, Konstruktionsregeln, Zulassungen und Einbauvorschriften Konstruktionszeichnungen, nach denen auf der Baustelle oder im Fertigteilwerk Bauteile und ganze Bauwerke errichtet oder hergestellt werden können. Diese Konstruktionszeichnungen werden Schalpläne, Bewehrungspläne und Positionspläne genannt. Vereinfacht wird in Schalplänen der Rohbau eines Bauwerks oder Bauteils, in Bewehrungsplänen die erforderliche Stahlarmierung in einem Stahlbetonbauteil und in Positionsplänen werden die in der geschriebenen statischen Berechnung aufgeführten Positionen mit der entsprechenden Nummer dargestellt. Diese Pläne werden noch weiter unterschieden zum Beispiel in Werkspläne und Detailpläne. Zusätzlich stellen Bauzeichner-Ingenieurbau Berechnungen und den Plänen begleitende Dokumente her. Die Bauzeichner-Ingenieurbau arbeiten in Ingenieurbüros und Planungsabteilungen von Baufirmen und Fertigteilwerken. Der Bauzeichner-Ingenieurbau arbeitet in der Regel ausschließlich an einem CAD (Computer Aided Design)-Arbeitsplatz mit spezialisierter CAD- und Statik-Software. Die Aufgaben des Bauzeichner-Ingenieurbau sind recht vielfältig, aber auch vom Spezialgebiet innerhalb des Ingenieurbüros abhängig. Das wären im Einzelnen: Massivbau, Fertigteilbau, Holzbau, Stahlbau und Spezialtiefbau.

Anforderungen

Diese Berufslehre erfordert folgende persönliche Eigenschaften:

  • Begabung im Anfertigen technischer Dokumente und Zeichnen
  • Zuverlässiges und präzises Arbeiten
  • Räumliches Vorstellungsvermögen
  • Teamfähigkeit / Selbstständiges Arbeiten / Kommunikationsfähigkeit
  • Mathematisches und physikalisches Verständnis
  • Verständnis für Technik

Diese Berufslehre erfordert folgende Vorbildung:

  • Einen erfolgreichen Realschulabschluss
  • oder einen gleichwertigen Bildungsstand

Ausbildung zum Bauzeichner – Ingenieurbau

Die Ausbildung nach dem Berufsbildungsgesetz findet im dualen System im Betrieb und in der Berufsschule statt. Die reguläre Ausbildungszeit beträgt drei Jahre. Die Probezeit dauert maximal vier Monate. Im ersten Lehrjahr werden die Grundlagen vermittelt, im zweiten Lehrjahr kommt zu den Grundlagen noch mehr Fachwissen hinzu und im dritten Lehrjahr wird vor allem repetiert, vertieft und gefestigt. Vor dem Ende des zweiten Lehrjahres findet eine Zwischenprüfung statt.

Die genaue Höhe der Vergütung ist abhängig davon ob der jeweilige Betrieb tarifgebunden agiert oder nicht. Bei nicht tarifgebundenen Betrieben muss laut Berufsbildungsgesetz eine entsprechend angemessene Ausbildungsvergütung gezahlt werden. Im Durchschnitt liegt diese in Deutschland bei ca. 546 € im ersten, 678 € im zweiten und 810 € im dritten Ausbildungsjahr[1].

Weiterbildung

Unter gegebenen Umständen (z. B. mehrere Jahre Berufserfahrung) bestehen unter anderem folgende Weiterbildungsmöglichkeiten:

Wenn eine Fachoberschule erfolgreich abgeschlossen wurde, ist ein Studium an einer Fachhochschule (FH) möglich, zum Beispiel in den Studiengängen Bauingenieurwesen oder Architektur.

 

Beispiel eines Schalplans, wie er typischerweise von einem Bauzeichner mit dem Schwerpunkt Ingenieurbau angefertigt wird
 
Beispiel eines Bewehrungsplans, wie er typischerweise von einem Bauzeichner mit dem Schwerpunkt Ingenieurbau angefertigt wird
 
Beispiel eines Fertigteilwerkplans, wie er typischerweise von einem Bauzeichner mit dem Schwerpunkt Ingenieurbau angefertigt wird
 
Beispiel eines Bauantragplans, wie er typischerweise von einem Bauzeichner mit dem Schwerpunkt Hochbau angefertigt wird

 Quelle: Wikipedia

 

Weitere Informationen finden Sie unter:

https://de.wikipedia.org/wiki/Bauzeichner#Berufsbild

https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index;BERUFENETJSESSIONID=JC2I6sjloqXebqG8Tm1qZ0sNit8n-S-8qtUeGR-6sXJHCBTahDbx!615301753?path=null/kurzbeschreibung&dkz=13741